Digital Signage Playlisten mit SmilControl erstellen

In diesem Tutorial werden wir uns mit der Erstellung von Digital Signage Playlisten im SmilControl CMS beschĂ€ftigen. Sie benötigen dafĂŒr natĂŒrlich einen Zugang zu unserem CMS. Den können Sie entweder selbst registrieren oder kontakten Sie uns einfach.

Wir werden Ihnen zeigen, wie Sie eine einfache Masterplayliste zusammenstellen und einem Player zuordnen können. Des weiteren werden wir die verschiedenen einfĂŒgbaren Playlistenelemente ansprechen. Außerdem erklĂ€ren wir Ihnen die Unterschiede zwischen den Playlistenmodi wie Master, Interne, Multizone usw. .

Digital Signage Playlisten

Bei SmilControl organisieren wir unsere medialen Inhalte in sogenannte Playlisten. Das sind abstrakt gesehen „Ordner“ beziehungsweise „Container“, welche Medienelemente wie Bilder, Audio und Video enthalten. Zudem können Sie  unsere Playlisten ineinander verschachteln. Dadurch sind Sie in der Lage, Ihre PrĂ€sentationen ĂŒbersichtlich zu strukturieren.

Digital Signage Playlisten unterscheiden sich zu herkömmlichen Wiedergabelisten wie z.B. im VLC-Player oder in Winamp dadurch, dass sie viele zusÀtzliche Informationen beinhalten. Zum Beispiel wie oft einzelne Elemente wiederholt werden; zu welchen Uhrzeiten bestimmte Medien abgespielt werden und vieles mehr.

Die PlaylistenĂŒbersicht

Über den MenĂŒpunkt Playlisten kommen Sie zu deren Übersicht. Dort befinden sich alle Wiedergabelisten zu denen Sie eine Berechtigung haben. Diese können Sie nach Namen und Modus/Typ filtern und sortieren. DarĂŒber hinaus befinden sich dort Bearbeitungsfunktionen wie das Editieren, Kopieren, Löschen, Mehrfachverschachteln usw.

Eine neue Playliste erstellen Sie durch einen Klick auf das grĂŒne Plus, welches Sie zu dem Eigenschaftseditor weiterleitet.

Playlisten Übersicht
Playlisten Übersicht

Der Eigenschaftseditor

Hier können Sie Namen und Eigenschaften einstellen. Eine SmilControl-Playliste können Sie folgendem Modus/Typ zuordnen:

Intern

Das sind die „normalen“ untereinander verschachtelbaren Playlisten, die aber keinem Player direkt zugeordnet werden dĂŒrfen.

Master

Dieser Typ kann einem oder mehreren Playern zugeordnet zu werden. Er lĂ€sst sich wie eine „internen“ Playliste mit Inhalten befĂŒllen, darf allerdings nicht verschachtelt werden. Zudem kann ein Master auch in einer Zone einer Multizonenplayliste eingesetzt werden.

Der Vorteil dabei: Manche Kunden wechseln automatisiert mehrmals im Laufe des Tages das Anzeigeschema.

Masterplayliste
Masterplayliste

Unsere Apothekenkunden machen z.B. reichlich davon Gebrauch. Die TagesprĂ€sentation wird außerhalb der Öffnungszeiten verkleinert als Teil der Notdienstanzeige weitergenutzt. WĂ€hrend also bildschirmfĂŒllend die aktuell geöffneten Apotheken in der NĂ€he anzeigt werden, kann das Programm unten rechts in einer ĂŒberlappenden Zone weiterlaufen. Dadurch entfĂ€llt die Notwendigkeit, das Hauptprogramm in einer Tages- und NachtprĂ€sentation doppelt einzupflegen.

Multizone

Diese Playliste teilt den zur VerfĂŒgung stehenden Bildschirmplatz in mehrere Bereiche. Die dĂŒrfen sich, wie bereits im vorherigen Abschnitt erwĂ€hnt, sogar ĂŒberlappen. Sobald Sie den Modus Multizone wĂ€hlen, erscheint darunter ein Setup, in welchem Sie Position und Dimensionen der Zonen definieren.

Das geht entweder relativ in Prozent oder absolut in Pixelwerten. Auch eine Mutizonenplayliste kann somit einem oder mehreren Medienplayern direkt zugeordnet werden.

Beispiel Multizone
Multiple Zonen

Kanal

FĂŒr Sie ist das zur Zeit uninteressant und wird hier nur der VollstĂ€ndigkeit halber erwĂ€hnt. Das sind quasi interne Playlisten, die als manuell aktualisierbarer Kanal in der Kanalverwaltung verwendet werden. Nur Administratoren dĂŒrfen diese so gekennzeichnete Playliste weiterverarbeiten.

Extern

In diesem Fall besteht die „Liste“ lediglich aus einer Internetadresse zu Digital Signage Playlisten in Form von SMIL-Indexen auf externen Servern. Ein SMIL-Index ist das, was der Player letztendlich von dem CMS bekommt und enthĂ€lt unter anderem alle Playlisteninformationen. Der Beitrag „Player mit CMS verbinden“ erklĂ€rt das detailierter.

Die Erstellung

Um den Rahmen dieser EinfĂŒhrung nicht zu sprengen, werden wir uns hier auf das Erstellen einer einfachen Masterplayliste konzentrieren. Klicken Sie also auf Master, geben einen beliebigen Namen ein und speichern die neue Liste. Als nĂ€chstes sehen Sie den Inhaltseditor und können dort der frisch erstellte Playliste Medienelemente zuordnen.

Hinweis Das ist nur eine AbkĂŒrzung fĂŒr neu erstellte Wiedergabelisten.
Sollte die Playliste bereits existieren und Sie beispielsweise nachtrĂ€glich den Namen geĂ€ndert haben, kommen Sie nach dem Speichern nicht auf den Inhalteditor. In diesem Fall kommen Sie auf auf die PlaylistenĂŒbersicht. Den Inhaltseditor erreichen Sie von dort aus ĂŒber einen Klick auf den Namen der Playliste.

Der Inhaltseditor

Die Editor fĂŒr Inhaltspflege ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Auf der rechten Seite befindet sich die vertikale Auflistung der gerade zu bearbeitenden Playliste. Links davon ist ein Bereich fĂŒr die Anzeige der einfĂŒgbaren Elemente. Sie können diese meistens per Drag‘n Drop von links nach rechts in die Playliste ziehen. Diese Elemente kategorisieren wir in 4 Gruppen:
Medien, externe Medien, Playlisten, Vorlagen/Templates und Kanalabos.

Medien

Inhalteditor
Inhaltseditor

Hier befinden sich Inhalte (Bilder oder Videos), die Sie in dem Medienpool hochladen oder Ihnen jemand zur VerfĂŒgung stellt. Wenn Sie auf den MenĂŒpunkt „Medien“ klicken, erscheint eine aufklappbare Liste der Verzeichnisse des Medienpool auf die Sie Zugriff haben. Durch das optionalen Suchfeld können Verzeichnisse platzsparend ausgeblendet werden. Ein Klick auf einen Verzeichnisnamen zeigt die – fĂŒr Playlisten – benutzbaren Medien dieses Verzeichnisses an.

Externe Medien

Damit können Sie Medienelemente einfĂŒgen, die nicht auf den SmilControl-Servern gehostet sind. Das könnten beispielsweise Webseiten, Webstreams oder beliebige Bilder bzw. Videos im Internet sein. Bei der Kategorie „externen Medien“ mĂŒssen Sie eine Netzwerk-Adresse angeben. Zum Beispiel. https://smil-control.de oder ein Stream wie rtsp://184.72.239.149/vod/mp4:BigBuckBunny_175k.mov.

Sollte Ihr GerĂ€t darĂŒber hinaus ĂŒber Video-EingĂ€nge wie Composite, HDMI-In oder Ă€hnliches verfĂŒgen, können Sie das dort ebenfalls einstellen. Zum Beispiel um das Programm eines Fernsehsenders innerhalb Ihrer PrĂ€sentation anzuzeigen. Das hat sich in der Gastronomiebranche bei Sportveranstaltungen bewĂ€hrt. Die Funktion „externe Medien“ lĂ€sst Ihnen eine Vielzahl an Freiheiten. So können Sie beispielsweise auch auf firmeninterne Videos innerhalb Ihres Intranets verweisen, welche nicht aus dem Internet aufgerufen werden dĂŒrfen. Wenn ihr Medienplayer, was die Regel ist, in ihrem lokalen Netz steht, kann er diese Adresse ja erreichen.

Playlisten

An dieser Stelle bekommen Sie die Möglichkeit interne Playlisten hinzuzufĂŒgen. NatĂŒrlich sofern welche vorhanden sind. Mit Hilfe des Suchfeldes können Sie einfĂŒgbare „interne“ Playlisten finden und wie gehabt per Drag‘n Drop in die Playliste ziehen. Auf diese Art können Sie Playlisten in theoretisch beliebigen Ebenen verschachteln und dadurch Ihre PrĂ€sentationen vielfĂ€ltig strukturieren. Sie könnten außerdem z.B. die Verantwortung zur Inhaltspflege an unterschiedliche Personen delegieren. Theoretisch wird die Ebenenhierachie nur durch die Playerhardware limitiert. Allerdings wird es erfahrungsgemĂ€ĂŸ ab der 4. Ebene schwieriger den Überblick zu behalten.

Playlisten Drag n Drop
Drag'n Drop in Playliste

Vorlagen/Templates

Über diesen Link werden verfĂŒgbare Vorlagen/Templates angezeigt. Es gibt zwei Arten von Vorlagen: Bilder- und Webtemplates (HTML5). Webvorlagen können nur auf entsprechenden GerĂ€ten angezeigt werden. In der Regel sollten alle neueren Digital Signage-Player HTML5-Webseiten anzeigen können. Sobald sich eine Vorlage in der Playliste befindet, können Sie diese ĂŒber das Bleistift-Icon mit Text, Bildern und Videos (nur Webtemplates) individuell anpassen. Zum Beispiel lĂ€sst sich so ein aktuelles Tagesangebot fĂŒr ein Produkt erstellen. Einige Templates haben wir fĂŒr Sie zu Demonstrationszwecken bereitgestellt. Kontaktieren Sie uns, sobald Sie fĂŒr ihr Signage Projekt spezifische Vorlagen in Ihrem CI benötigen oder selber welche erstellen wollen.

Kanalabos

Diese Kategorie von Playlistenelementen umfasst redaktionell betreute Inhalte. Das können automatisch aktualisierende Nachrichtenfeeds, lokales Wetter, Apothekennotdienste usw. sein. Sobald Sie einen Kanal in eine Playliste ziehen, wird dieser abonniert und Ihre PrĂ€sentation erhĂ€lt regelmĂ€ĂŸig aktuelle Inhalte.

Bereitstellen der Masterplayliste

Ziehen Sie ein paar Inhalte in Ihre Masterplayliste. Die Digital Signage Playlisten von SmilControl werden von oben nach unten abgespielt. Per Drag‘n Drop können Sie die Abspielreihenfolge Ă€ndern. Der MĂŒlleimer löscht das jeweilige Element und der SchraubenschlĂŒssel öffnet eine Dialogbox zu weiteren Optionen. Da diese sehr umfangreich sind, werden wir uns einem zukĂŒnftigen Tutorial mit den unterschiedlichen Einstellungen nĂ€her befassen. Um die neue Playliste aktiv zu schalten, drĂŒcken Sie auf den roten Knopf „Änderungen speichern“. Der Button wird seine Farbe von rot auf grau Ă€ndern. Ihre Playliste ist nun bereit abgespielt zu werden.

Zuweisung zu einem Medienplayer

Die PlayerĂŒbersicht finden Sie unter dem MenĂŒpunkt Player. Sofern sich dort ein AbspielgerĂ€t mit gĂŒltiger Lizenz befindet, können Sie ihm eine Master- oder Multizonenplaylist zuordnen. Klicken Sie auf den Bleistiftbutton und tippen Sie in das neu erscheinende Editierfeld einen Buchstaben ein, der in den Namen der Playliste vorkommt.

Im Screenshot „Zuweisung von Digital Signage Playlisten“ existiert eine Playliste namens Master und eine namens Multizone. Sobald wir also „M“ eintippen, stehen beide zur Auswahl. Klicken Sie im sogenannten Dropdown auf die gewĂŒnschte Playliste und sie wird sofort dem Player zugeordnet.

Zuweisung von Digital Signage Playlisten
Zuweisung von Digital Signage Playlisten

Hinweis! Sollte dort die gewĂŒnschte Playliste nicht auftauchen, ĂŒberprĂŒfen Sie bitte im Eigenschaftseditor der Playliste, ob tatsĂ€chlich Master eingestellt ist.

Ihr Player sollte nun nach spÀtestens 15min die neue Zuweisung erkennen, die Inhalte downloaden und mit dem Abspielen beginnen.

Sobald eine Playliste zugeordnet ist, können dĂŒrfen Sie sie aus SicherheitsgrĂŒnden nicht mehr gelöscht oder ihren Modus Ă€ndern. SelbstverstĂ€ndlich dĂŒrfen Sie Inhalten natĂŒrlich weiterhin hinzugefĂŒgen und bearbeiten.

Wir hoffen Ihnen bei der Erstellung von Digital Signage Playlisten mit dieser EinfĂŒhrung weitergeholfen zu haben.
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie uns natĂŒrlich gerne kontaktieren.


Gravatar Nikolaos Sagiadinos
Geschrieben von Nikolaos Sagiadinos

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